FAQ

  1. Was bedeutet DDP?
    DDP steht für Dynamic Drive Pool und bezeichnet einen Speicherpool, bei dem virtuelle oder logische Laufwerke erstellt werden können, deren Größe sich dynamisch anpasst.

  2. Welche besonderen Eigenschaften bietet DDP?
    Die wichtigste Eigenschaft des DDPs ist die sehr hohe und kontinuierliche Datenrate dank Ethernet SAN. Ermöglicht wird das durch die Integration von iSCSI für blockbasierten I/O-Datenverkehr mit dem Ardis Virtual File System AVFS als Metadaten-Controller.

  3. Wie viele Benutzer können auf einem DDP arbeiten, wenn ProRes HQ, DNxHd, 2K und/oder Audio verwendet werden soll?
    DDP gibt es für beliebig viele Benutzer und für jeden denkbaren Workflow. DDP-Systeme sind modular und können hinsichtlich Anzahl von 1 GbE- oder 10 GbE-Ports, Festplatten oder SSDs, der Größe des DDP-Systems und der Gesamtkapazität individuell an Kundenbedürfnisse angepasst werden.

  4. Welche Spiegel-, Backup- oder Archiv-Systeme kann ich verwenden?
    Der mirrorDDP hat Archiware Synchronize integriert und erstellt eine komplette Spiegelversion des Produktions-DDP. Falls ein Produktions-DDP ausfällt, kann unverzüglich auf dem mirrorDDP weitergearbeitet werden. Archiware Backup und Archive sind in jedem Produktions-DDP integriert. Zur Verwendung der Archiware Archive Software ist der Erwerb einer zusätzlichen Lizenz erforderlich. Die Lizenz für Archiware Backup hingegen ist in jedem DDP standardmäßig enthalten.
    Wenn der DDP mit einer optional erhältlichen SAS-Karte ausgestattet ist, kann ein SAS zu LTO-Bandlaufwerk direkt mit dem DDP verbunden werden. Darüber hinaus kann natürlich auch jede andere bereits vorhandene Band- oder Festplatten-Backup-Lösung verwendet werden, die via Computer oder Server Zugriff auf das DDP-System hat.

  5. Welche Wartungs-Tools stellt DDP zur Verfügung?
    Alle Wartungs-Tools können über die Startseite der web-basierten GUI durch Anklicken der jeweiligen Symbole aufgerufen werden. Ereignisprotokolle und deren Herkunft, sowie die Aktivität von Hintergrundprozessen werden oben links angezeigt. Die „Ereignisprotokoll“-Seite zeigt Ereignismeldungen der Raid-Karte. Über die „Raid-Check“-Seite können präventive Wartungsprüfungen eingestellt und konfiguriert werden. Die „Verify/Repair“-Seite wird verwendet, wenn es ein Problem im Dateisystem gibt. Über die „Utility“-Seite können Aufgaben wie das Durchlaufen eines Geschwindigkeitstests oder das Abrufen von Log-Dateien durchgeführt werden. Erweiterte Wartungsmöglichkeiten können über die „Areca“- und die „Nagios“-Seite aufgerufen werden.

  6. Was macht DDP zukunftssicher?
    1. Jeder DDP ist in Kapazität und Bandbreite erweiterbar
    2. Die Hardware-Komponenten sind Standardtechnik und damit zukunftssicher
    3. Die Software ist vollständig im Besitz des Herstellers und wird kontinuierlich angepasst und aktualisiert
    4. Das Unternehmen ist Eigentum der Entwickler und damit nicht im Besitz externer Interessengruppen

  7. Wer verwendet DDP?
    Der Dynamic Drive Pool wird in kleinen Unternehmen bspw. mit nur zwei Benutzern, in mobilen Einrichtungen, von Mietunternehmen, Bildungseinrichtungen (wie Schulen und Universitäten) und in großen Postproduktionsunternehmen, Rundfunk- und Fernsehsendern verwendet. Namhafte Kunden sind: NASA, CNN, CBS, Teletota, Besson, RTBF, Studio 100, Discovery, VPRO, RTL, ZDF, ORF, WDR, NDR, NowTV, NHK, Northumbria University, Arri, Cinelab, Viasat, DFFB.

  8. Was ist der DDP Workflow Manager?
    Mit der Veröffentlichung des Workflow Managers präsentiert Dynamic Drive Pool eine weitere Innovation. Noch nie war es einfacher, Zugriffsrechte einzurichten und zu verwalten: Lesen/Schreiben; Lesen/Schreiben ohne Löschen; Nur Lesen; Einrichten einer Dropbox und anderer Rechte per Desktop; Einrichten von DDP Laufwerken und Foldervolumes; Festlegen von Nutzer-, Gruppen- oder Ordnerebenen. Alle Berechtigungen sind vererbbar. Der DDP Workflow Manager funktioniert gleichermaßen in einer heterogenen Windows-, Mac- oder Linux-Umgebung. Der Workflow Manager wurde für die typische Branchenumgebung mit Nicht-IT-Profis entwickelt. Durch die LDAP-Integration können Benutzer und Benutzergruppen via Active oder Open Directory überwacht werden.

  9. Was passiert, wenn ich eine Festplatte im DDP austausche?
    Festplatten im DDP können „hot swapped“, also im laufenden Betrieb ausgetauscht werden. Wird hierbei ein Laufwerk mit höherer Kapazität installiert, ist die Kapazität noch auf die ursprüngliche Einstellung begrenzt.

  10. Wie erkenne ich, welches Laufwerk ich ersetzen muss?
    Wenn ein Laufwerk ausfällt, blinkt die LED auf dem Laufwerk rot. Darüber hinaus blinkt auch die Ereignisbenachrichtigung im linken Fenster der Web GUI. Mit einem Klick auf dieses Fenster wird die Ursache angezeigt oder man wird angemahnt, die „Areca“-Seite zu überprüfen. Falls ein SNMP-Überwachungssystem zur Verfügung steht, können die Ereignisse hierauf umgeleitet werden.

  11. Kann ich Laufwerke ohne Datenverlust in der Größe anpassen?
    Laufwerke können erweitert werden. DDP unterstützt allerdings Foldervolumes. Mit der Foldervolume-Technologie sind kein Shrinking und keine Erweiterung mehr notwendig. Mehr darüber finden Sie auf unserer Website unter “Unsere Technologie”.

  12. Kann ich ein Laufwerk oder Daten verlieren?
    Die Laufwerke, die von den Desktops verwendet werden, sind virtuelle Festplatten, die durch die darunterliegende RAID-Konfiguration geschützt sind. Es besteht eine begrenzte Möglichkeit, dass fehlerhafte Daten aufgrund einer Fehlfunktion der Hauptplatine, der PCI-Karte oder wegen einem zeitweisen Softwarefehler geschrieben werden. Es ist daher immer empfehlenswert, irgendein Backup-System zu haben.

  13. Wo befindet sich die Software?
    Die DDP-Software ist gut geschützt, da sie Teil des RAID-Setups des Systems ist.

  14. Was passiert, wenn ein Laufwerk voll ist?
    Es passiert genau das gleiche, wie wenn ein internes Laufwerk in Ihrem Computer voll ist.

  15. Warum sollte ich ein DDP anstelle eines Firewire-Laufwerkes kaufen?
    Für Unternehmen mit einer Reihe von Betreibern liegen die Vorteile auf der Hand. Auch für Unternehmen mit nur einem Benutzer bieten sich noch eine ganze Reihe von Vorteilen: höhere Kapazitäten und Bandbreiten, längere Verkabelung, besserer Schutz der Daten, Flexibilität bei Erstellung, Nutzung, Austausch und gemeinsamer Nutzung von Laufwerken, sowie, nicht zu vergessen, die Zuverlässigkeit von DDP-Systemen.

  16. Warum sollte ich ein DDP anstelle eines Datei- oder NAS-Servers kaufen?
    Bei der Verwendung eines Datei- oder NAS-Servers ist die Bandbreite durch den Software-Overhead stark eingeschränkt. Das ist bei einem SAN-System nicht der Fall. DDP als Ethernet-SAN-System bietet aber via SMB auch NAS-Unterstützung für Desktops, die einen geringeren Bandbreitenbedarf haben. Auf diesen Desktops müssen daher keine zusätzlichen Treiber installiert werden.

  17. Welche Technologie steht hinter DDP?
    Bitte lesen Sie die „Unsere Technologie“-Seite auf unserer Website, um mehr Informationen zu erhalten.

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