DDPs Web GUI

6. Unterstützung von Sperrmechanismen
Anwendungen wie Edius, Digidesign, Fairlight und Nucoda sind mit einem Schreibschutz ausgestattet, um das versehentliche Überschreiben eines im Lesen/Schreiben-Modus geöffneten Projektes zu vermeiden. Die DDP-Software unterstützt diese Sperrmechanismen.


 

7. Mit FCP / FCX 7 Pre-Read

Verwenden Sie die Pre-Read-Funktionalität, um die begrenzte Pufferfähigkeit von FinalCutPro und bei Digital Intermediates wie 2K- und 4K-Bildmaterial zu bewältigen.


8. DDP und Edit-while-Ingest-Anwendungen

Das DDP-System bietet eine vollständige Unterstützung von Edit-while-Ingest-Anwendungen wie Grass Valley, CUBA, Softron, EVS, Tools on Air, Quadrus und Avid.

DIE DDP WEB GUI

9 Ein Workspace bei Foldervolumes-Workflow

Jeder weiß, daß SAN viel schneller ist als NAS. DDP ist ein SAN via Ethernet. DDP ist sehr schnell und einfach zu installieren. Aber ist es auch einfach, mit dem DDP zu arbeiten? Ja, definitiv! Und zwar unabhängig davon, wie viele Benutzer zusammenarbeiten. Es ist sehr leicht, den Überblick zu behalten: Wer hat DDP-Zugänge, zu welchem Laufwerk, für wie lange und mit welchen Zugriffsrechten. Das wird ermöglicht durch die bewährten DDP-Eigenschaften wie DDP Volumes, Foldervolumes und Workflow-Manager. Der Ausgangspunkt ist die Erstellung eines DDP-Volumes mit einer Ordnerstruktur (Verzeichnisse). Dadurch entsteht ein Namespace, was folgende Vorteilen hat:

 

* Jeder Benutzer hat Zugriff auf alle Kapazitäten (über Kontingente geregelt)

* Backup, MAM und Suchmaschinen "sehen" nur ein DDP-Laufwerk

* Überblick über alle Zugriffsrechte, Änderungen werden sofort übernommen



Diese Vorteile zeigen sich bereits bei der Arbeit mit nur einem DDP-Laufwerk und den dort angelegten Ordnern. Gehen wir also einen Schritt weiter, indem wir den einzelnen Ordnern Laufwerkseigenschaften zuordnen. Diese Ordner bezeichnen wir als Foldervolumes. Diese Foldervolumes bringen viele zusätzliche Vorteile.

DER CONNECT-BILDSCHIRM

Auf der linken Seite werden die einzelnen Desktops angezeigt. Ausgegraut sind diejenigen Desktops, die gerade ausgeschaltet sind oder sich in einem anderen inaktiven Status befinden. Die Linien stellen die Ethernet-SAN-Verbindungen dar. Die Symbole auf der rechten Seite zeigen die vorhandenen DDP-Laufwerke und Foldervolumes. Symbole ohne das integrierte blaue Ordnersymbol bezeichnen DDP-Laufwerke, Symbole mit integriertem blauen Ordnersymbol stehen für Foldervolumes. In dem abgebildeten Beispiel-Setup ist „macprinter“ das Admin-Desktop. Ihm wird auf seinem Bildschirm das gesamte DDP Volume angezeigt. Dem anderen Desktop stehen zwei Foldervolumes zur Verfügung.

Vorteile von Foldervolumes
* Avids Editing-Anwendungen benötigen ihr Avid Mediafiles-Verzeichnis unter dem Root-Ordner. Wenn es einen Namespace gibt, gibt es damit auch ein Root-Verzeichnis. Bei Foldervolumes wird einen Namensraum mit einer beliebigen Anzahl von Roots erstellt

* Es besteht keine Notwendigkeit, Laufwerke zu verkleinern oder zu erweitern, weil Foldervolumen nur den tatsächlich von den jeweiligen Anwendungen benötigten Speicherplatz benutzen
* Der Administrator kann über die Active-User-Seite kontinuierlich überwachen, welcher Benutzer gerade aktiv ist
* Foldervolumes erscheinen auf dem Benutzer-Desktop als normale Laufwerke und ermöglichen so einen besseren Überblick

* Der Zugriff auf Foldervolumes ist nicht beschränkt, wenn die Zugriffsrechte eine Ebene höher zugelassen worden.

* Teile eines Laufwerkes können für Anwender ausgeblendet werden


 

Bei einer Administrator-Installation bekommen die jeweiligen Benutzer automatisch die für sie freigeschalteten Foldervolumes auf ihrem Desktop angezeigt, sobald sie sich an ihrer Workstation anmelden. Der Administrator hingegen sieht das DDP-Laufwerk mit allen Ordnern und Foldervolumes, da alle Foldervolumes unterhalb eines Volume-Stammverzeichnisses als Ordner auf diesem Laufwerk angezeigt werden.

10 Ethernet-SAN und NAS

Jeder weiß, das SAN viel schneller ist als NAS. DDP ist ein SAN mit Ethernet. Dadurch ist das System sehr schnell und auch einfach zu installieren. Aber benötigen wirklich alle Ihre Benutzer einen schnellen Zugriff?

 

Speziell bei einer großen Anzahl an Benutzern verwenden einige lediglich Material mit niedriger Bandbreite und/oder Push-Pull. In diesen Fällen kann man einfach das SMB-Protokoll benutzen, das auf jedem Windows-, Mac- oder Linux-Desktop verfügbar ist. Es müssen daher keine zusätzlichen Treiber installiert werden. Somit kann der Zugriff auf DDP-Laufwerke, Ordner und Foldervolumes nun gleichzeitig über Desktops erfolgen, die entweder das SMB-Protokoll oder das DDP-Protokoll benutzen.

Abgesehen von der niedrigeren Bandbreite, gibt es darüber hinaus noch Einschränkungen bei der Verwendung von SMB? Ja, einige. Für die Arbeit mit Avid-Projekten, zur Benutzung der Bandbreitenlimitierung und für die Unterstützung multipler Bandbreiten ist das DDP-Protokoll notwendig. Hierfür müssen folglich die DDP-Treiber installiert werden. Die Verwendung von SMB ist daher praktisch, wenn es sich lediglich um Anwendungen einer Büroabteilung handelt oder die Desktops nicht intensiv in Kernprozesse involviert sind. Aber ist das Rechtemanagement auch noch so unkompliziert, wenn via SMB auf das DDP zugegriffen wird? Aber ja! Und zwar unabhängig davon, wie viele Nutzer zusammenarbeiten. Sowohl im SAN-, als auch im NAS-Bereich behält der Administrator immer einen guten Überblick darüber, welcher Nutzer welche Zugriffsrechte hat, für welchen Zeitraum und auf welche Daten.

DIE FOLDERVOLUMES-ANZEIGE

Das Fenster in der Mitte ist im Prinzip identisch zu dem DDP-Volume-Fenster. Die Symbole unterhalb von „Erstelle Foldervolume“ stehen für Ordner (gelbes Symbol) und für Foldervolumes (blaues Symbol). Wird ein gelbes Symbol (Ordner) ausgewählt und dann „Anwenden“ gedrückt, wird der Ordner in eine Foldervolume umgewandelt und erscheint als blaues Symbol. Das Foldervolume wird dann auch mit einem blauen Symbol im Workflow-Manager angezeigt.

 

Desktops im SAN-Modus mit installierten DDP-Treibern zeigen automatisch die jeweiligen Foldervolumes auf dem Desktop an, sobald sich ein Benutzer anmeldet. Desktops im NAS-Modus, beispielsweise ein Mac-Rechner, melden sich via Finder auf dem jeweiligen DDP-Volume oder Foldervolume an. Danach wird eine Liste von DDP-Laufwerken und Foldervolumes angezeigt, aus denen der Benutzer dann die auswählen kann, die er gerade benötigt. Laufwerke und Foldervolumes bei denen der Benutzer über die entsprechenden Zugriffsrechte verfügt, erscheinen dann auf dem Desktop. Dieses Verfahren unterscheidet sich geringfügig bei Windows- und Linux-Systemen.

DDP VOLUME-ANZEIGE

„Testuni“ mit dem grauen Symbol ist das DDP-Laufwerk. Die blauen Symbole stehen für Ordner, die in Foldervolumes umgewandelt wurden. Bei dem DDP-Volume und einigen der Foldervolumes ist die „Visible Box“ aktiviert. Das bedeutet, dass diese Laufwerke und Foldervolumes im Connect-Fenster (siehe Abbildung weiter oben) angezeigt werden. Die Archiware-Box ist ebenfalls aktiviert, so dass das DDP-Volume als Quelle angezeigt wird, wenn das P5-Modul geöffnet wird. Bei zweien der abgebildeten Foldervolumes haben SMB-Export aktiviert. Auf diese Foldervolumes kann über jeden beliebigen Desktop via NAS anstelle von SAN zugegriffen werden, allerdings mit niedrigerer Bandbreite. Damit wird sichergestellt, dass auch Desktops, die keine SAN-Client-Treiber installiert haben, auf diese Foldervolumes zugreifen können. Auf der rechten Seite werden die aktuellen Benutzer-, Gruppen- und Desktopzugriffsrechte angezeigt. Foldervolumes sind selbstverständlich Unicode-kompatibel.

 

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